Der siebenjährige Mozart (1763). Porträt wahrscheinlich von Pietro Antonio Lorenzoni.
"Als eine junge Mutter, [Königin Charlotte] ließ sie den achtjährigen Wolfgang Amadeus Mozart in den Genuß ihrer Freigebigkeit kommen, als dieser mit seiner Familie im Jahr 1764 England besuchte. Eine allerseits beliebte Anekdote erinnert daran, daß in Wien, während eines früheren Besuches, der kleine Junge auf dem blanken Parkett im Schloß Schönbrunn ausrutschte und von Erzherzogin Marie Antoinette, der späteren Königin von Frankreich, aufgehoben wurde. Ebenso anrührend ist das Bild des Wunderkindes, das, an der Orgel sitzend, Königin Charlotte bei einer Arie begleitete, besonders, da nach Meinung der Herzogin von Northumberland, die Königin 'eine sehr angenehme Stimme hatte, die sie sehr gut führte...' Mozarts Opus 3 mit sechs Sonaten, die im selben Jahr komponiert und publiziert wurden, ist ihr zugeeignet."
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